11/23/2016

Frittierte Weihnachtsrosen aus Apulien!


"Cartellate oder Carteddàte, wie sie auch in Bari genannt werden, sind ein typisches Weihnachtsgebäck aus Apulien. Ihre außergewöhnliche Form soll mal an die Tücher, in denen das Jesuskind in der Krippe gewickelt war, mal an den Heiligenschein, den das Jesuskind umgab, und mal an die Dornenkrone während der Kreuzigung erinnern. Schon Tage im Voraus werden sie von den Frauen für das Weihnachtsfest in großer Anzahl gebacken. Jede Familie hat dabei ihr ganz eigenes Rezept. Einige backen sie im Ofen, andere frittieren sie, einige überziehen sie am Ende mit Vincotto bzw. mit Cotto di fichi und andere wiederum mit Honig. Aber eines machen sie alle gleich: Sie essen sie immer kalt."

 


Auch wenn diese frittierten Rosen schwierig aussehen, so schwierig sind sie gar nicht in der Zubereitung. Allerdings braucht es ein bißchen Fingerspitzengefühl, um die Öffnungen im Teig, in denen dann der Sirup fließen soll, gleichmäßig zu formen. Das Rezept für den Teig  findet ihr in meinem Backbuch DOLCI ITALIANI aus der Edition Fackelträger. Die Fotos, die die Zubereitung ein bißchen näher veranschaulichen, findet ihr jetzt hier auf meiner Seite:








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