11/21/2014

Der Deutsche Zukunftspreis 2014 geht an die...Lupine!

Bundespräsident Joachim Gauck verlieh den Deutschen Zukunftspreis 2014 am 19.November 2014 in Berlin an drei Forscher, die sich der Lupine widmen. 

 
"Cucina vegetariana", Seite 26-27

"Die drei Forscher wollen mit Proteinen aus Lupinenstauden Fleisch ersetzen und damit mehrere Ernährungsprobleme in der Welt auf einmal lindern. Dafür erhalten sie jetzt den Deutschen Zukunftspreis."

Mehr dazu hier: Die Welt  oder in meinem Buch "Cucina vegetariana" 



Katharina: In Deinem Buch stellst Du auch Lupinen vor, eine Hülsenfrucht, die gerade eine Renaissance erfährt. Vom Aschenbrödel zum Superfood, schreibst Du. Warum? Und was stellt man mit ihnen an?

Cettina: Kleine Aschenbrödels, weil sie vor der Wiederentdeckung einiger gesundheitsbewusster Italiener, fast in Vergessenheit geraten sind und in Gemüseregalen italienischer Supermärkte zwar immer erhältlich, aber ihre Zeit mit trostlosem Hoffen auf einen Käufer verbracht haben. Bis zu dem Punkt, wo man sich mit den inneren Werten der Lupine beschäftigt hat und herausfand, dass die Lupinen neben vielen anderen positiven Bestandteilen und Eigenschaften auch einen Eiweißanteil von ca. 40% enthalten.
Zurzeit haben wir über 7 Milliarden Menschen auf der Welt, die fast alle nach Fleisch verlangen. Das ist viel Fleisch natürlich. Dabei geht es nicht um Fleisch, sondern um Eiweiß. Der Mensch hat nicht mehr so viele Möglichkeiten, weiter zu machen wie bisher. Eine Alternative ist es z.B., Fleisch aus Stammzellen künstlich herzustellen, also sich Fleisch selbst zu züchten oder man hält Ausschau nach weniger unappetitlichen Möglichkeiten und gibt der Lupine die Chance, sich als die bessere Eiweißquelle im Vergleich zu Fleisch zu bewähren.


 


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